Auslandshunde
Hunde aus dem Ausland kommen oft von der Straße bekannter Urlaubsorte. sie leben hier in kleinen Verbänden und sind dem Wohlwollen der Urlauber und Einwohner angewiesen.
Viele von ihnen sind scheu, ängslich und haben das Vertrauen verloren. Sie sind ausgesetzt, gequält worden, nicht selten sind sie misshandelt, geschlagen oder krank und halb verhungert.
Dennoch können sie liebevolle Begleiter werden.
Um ihrem ausgesuchten Liebling das Vertrauen und die erlebten Schrecklichkeiten sowie die Eingewöhnung in seinem neuen und ihrem gemeinsamen Zuhause zu erleichtern, möchten wir ihnen hier Tips und einen kleinen Einblick aus der Sicht des Hundes geben.
► Körpersprache
► Wie lernen Hunde?
♦ ...positive & negative Verknüpfung
► Stubenreinheit
viele Hunde haben die Stubenreinheit nicht gelernt. Das ist zwar in den ersten Tagen ein wenig Aufwand...aber der Hund wird schnell verstehen.
bringen sie den Hund die ersten Tage regelmäßig in kurzen Abständen nach draußen (erste Zeit spätestens alle 2 STd) loben sie ihn mit einem gewissen Kommando für jedes draußen gemachte "Geschäft"
Geht dennoch mal was deneben strafen sie das Tier nicht. Bringen sie den Hund raus und nutzen sie das von ihnen dafür vorgesehende Kommando. Reinigen sie das Maleur danach gründlich
► Angst...
...gehört bei vielen Tierschutzhunden (national, wie international) zum Alltag
das Erlangen des Vertrauens ist der erste Weg zu einem gemeinsamen Zusammenleben. Hier ist unsere Geduld gefragt.
Die meisten Hunde binden sich schnell an einen souverän Menschen, der einige Kleinigkeiten bei seiner Körpersprache und Handeln beachtet binden und nutzen seine Anwesenheit zum Schutz.
Hunde sind Rudeltiere und wenn sie ein paar Kleinigkeiten beachten wird er sie schnell als Rudelführer ansehen und lernen ihnen zu vertrauen.
♦ ...vor der Umwelt
...
♦ ...vor Männern
...
► falsch verstandene Agression
....
► Futter
...
► Gewöhnung ...
....
♦ ... ans neue Zuhause
lassen sie ihrem neuen Familienmitglied die Zeit sich in Ruhe um zu sehen.
lassen sie ihm die Möglichkeit sein neues Zuhause in Ruhe zu begehen und
zu erkunden.
Viele der Hunde sind nach der Langen Reise erschöpft und verängstigt.
Die Erfahrung sagt aber das sich das im Laufe der Zeit ergibt.
Vermeiden sie Besuch und Ausflüge in den ersten 10 Tagen...
Sie und Ihr Tier sollen sich in Ruhe kennenlernen.
In den ersten Tagen hat der Hund so viele Eindrücke zu verarbeiten,
vermeiden sie den Streß von neugierigen Besuchern.
Sicher ist das nicht einfach...aber ihr Hund wird es ihnen danken! und ihr
Verhältnis stärkt sich besser. Sie haben ja nun einen Begleiter der sie im
Idealfall 15 Jahre und mehr begleitet...da bleibt viel viel Zeit...
♦ ... an den bereits im Haushalt lebenden Hund
Straßenhunde sind in der Regel sehr sozial und verträglich. Wenn viele
von ihnen auch den nahen Umgang und das Zusammenleben mit
dem Menschen lernen müssen, zu ihren Artgenossen sind sie meistens
nett :-)
Ein bereits im Haushalt lebender Hund kann die Eingewöhnung eines
ausländischen Hundes vereinfachen.
Achten sie nur dadrauf das ihr bereits im Haushalt lebender Hund seine
Privilegien vorab behält. Für ihn ist es eh schon schwer ihre Aufmerksamkeit
nun mit einem neuen Mitglied zu teilen. Sie als "Rudelchef" sind verantwortlich
sie teilen zu...
Hunde verständigen sich ausschließlich über Körpersprache.
Diese ist nationalitäten unabhängig ;-)
Sorgen sie dafür, das sich die beiden "neuen Freunde" neutral auf großem
Raum begengnen können.
Nach Hause kommt man gemeinsam. Leben sie beiden Hunden eine Art
Selbstverständlichkeit vor. Es ist normal das der "Neue" nun dabei ist...
Treten sie Zuhause unsicher auf kenn es sein, das einer von beiden
die "Verantwortung" übernimmt.
jeder von beiden sollte seinen eigenen festen Platz haben. Seinen eigenen
Napf und Spielzeug sollte nicht frei rumliegen...so vermeiden sie Streit.
♦ ... an Leine und Halsband, Geschirr
Straßenhunde kennen nur selten das Tragen von Halsbändern und meist
gar nicht das von Geschirren.
Meistens kratzen sie sich auffällig, das ist normal...man gewöhnt sich :-)
Achten sie beim Kauf darauf das sie ein gut sitzendes kaufen.
Ist es zu klein oder zu groß scheuert es und der Hund ist nicht gesichert
er kann herraus rutschten.
Lassen sie ihren Hund mit einem Geschirr nicht allein...das ein oder andere
ist so bereits dem ein oder anderem Hundezahn zum Opfer gefallen :-)
♦ ... Autofahren
Junge Hunde und auch unerfahrene Hunde haben ein Problem mit ihrem
Gleichgewichtsorgan. Diesen Hunden wird meist schlecht wärend der
AUtofahrt. Sie müssen sich übergeben. Der Hund fühlt sich am Anfang
wie Achterbahn fahren mit Höhenangst......
Sie sollten es ihrem Hund deshalb so einfach wie möglich machen.
kleine kurze Touren zur Gewöhnung nach einer Eingewöhnungszeit
zu Hause, keine Beruhigung unterwegs...alles ist dann gut wenn sie es
für normal halten
Da der Gesetzgeber in Deutschland eh vorsieht das der Hund als Fracht
zu sichern ist, empfehlen wir ihren Hund in einer Box zu befördern, die
gesichert im Kofferraum oder auf der Rückbank steht.
Diese Hundeboxen haben auch viele Vorteile:
• Autofahren läßt sich in der sicheren Box leichter ertragen, denn der
Raum ist kleiner, man muß sich weniger ausbalancieren und man
sieht weniger von der vorbeirauschenden Welt
• ist der Hund mal nass und dreckig, bleibt der Dreck in der Box und
nicht im Auto- klarer Vorteil :-)
• sie können das Auto mal bedenkenlos öffnen, ohne das der Hund
unkontrolliert raus springt