- Fünf Jahre lang lebte sie bei einem Bauern an der Kette, bis ihr Besitzer sie freigab.
Dann wurde sie auf die Insel Ithaka gebracht und wartete dort mehr als zwei Jahre, ob sich eine Familie findet, ein zuhause, in dem sie endlich glücklich sein darf.
Pepsi war inzwischen Mutter geworden - ihre Welpen waren schon längst vermittelt, doch für die wunderschöne Pepsi interessierte sich niemand.
Hier ist sie als stolze Mutter mit ihren Welpen zu sehen
Stolze Mama PEPSI .....
Im Februar 2010 wurde Pepsi sehr schwer verletzt.
Andere Hunde aus dem Tierheim fielen über sie her, verbissen sich und ließen nicht eher von ihr ab, bis sie ihr aus dem Kopf- und Nackenbereich großflächig die Haut herausgerissen hatten - Pepsi wurde gehäutet.
Es ist unvorstellbar, welche Todesängste und Schmerzen die Hündin ausgehalten haben muss.
Pepsi wurde noch in derselben Nacht mit der Fähre nach Patras gebracht und dort von der Tierärztin Elenie notoperiert.
Drei Stunden dauerte die Operation, Elenie versuchte, Pepsis Haut hochzuziehen und festzubinden, so dass die herausgerissene Fläche wenigstens teilweise bedeckt wurde.

PEPSI ist fix und fertig nach der Operation

und schwebt noch tagelang in Lebensgefahr!
Pepsi leidet nach der OP an unerträglichen Schmerzen, sie wird mit starken Schmerzmitteln und Antibiotika behandelt.
Fünf Tage, nachdem Pepsi von den anderen Hunden angefallen wurde, fraß sie das erste Mal wieder selbständig.
Unsere Tierschützerin Maria war überglücklich und es gelang ihr sogar, Pepsi aus ihrem Käfig zu locken, damit sie wenige Schritte gehen konnte.
Als Maria sie vorsichtig streichelte, legte Pepsi ihren Kopf in Marias Hände und schloss die Augen.
Wir wissen noch nicht, ob Pepsi überleben wird, aber sie ist eine sehr tapfere Hündin und eine Kämpferin, die es verdient hätte, endlich Glück im Leben zu haben
Pepsi's Wunden eitern - ihr Leben hängt an einem seidenen Faden…
Nach 7 Tagen - endlich - gibt Elenie Entwarnung. Pepsi hat es geschafft! Sie wird leben!
Sie hatte wieder guten Appetit und trotz der großen Schmerzen, die sie zur Zeit noch ertragen muss, ist sie unglaublich lieb.
Zweimal täglich muß ihr Verband gewechselt, sie knurrt sie nicht, sie lässt die schmerzhafte Prozedur geduldig über sich ergehen.

PEPSI im März 2010
Nachdem klar war, dass die Maus überleben wird, war ganz schnell ein zu Hause gefunden. Pfingsten sollte Pepsi bei ihrer Familie einziehen dürfen.
Ihr Flug war für den 24.04.2010 gebucht und Pepsi nahm diesen Termin auch war, weil ihr Köfferchen gepackt war! Sie war bis Pfingsten bei einer reizenden Familie zu Gast.

...PEPSI schläft das erste Mal ganz entspannt.....
Ihre Pflegefamilie schreibt:
Hallo Frau Riemer,
hier ein kleiner Bericht über unsere 4 Wochen mit Pepsi (die seit Pfingsten Janis heißt).
Pepsi war für 4 Wochen mein ganz persönlicher Schatten.
Sie hatte sich so sehr an mich gebunden, daß sie selbst dann hinter der Haustüre stand, während ich weg war, obwohl der Rest der Familie zu Hause war.
Und obwohl ihr das Alleinesein sehr schwer fiel, hat sie es doch recht schnell geschafft mal 3 Stunden ohne uns zu sein, aber am liebsten war sie immer in unserer Nähe.
Vor großen Männern (meiner gehörte "leider" dazu) hatte sie großen Respekt und auch schon mal Angst und auch laut bellende Hunde haben sie immer wieder erschreckt, aber ich konnte sie meistens schnell beruhigen.
Sie ist ein ganz liebenswerter, bescheidener, ruhiger Hund.
Ihre Wunden hat sie sich jeden Tag ohne einen Mucks behandeln lassen und auch beim Tierarzt war sie immer geduldig und lieb .
Anfangs fiel ihr das Spazierengehen etwas schwer, aber nach und nach hat sie daran immer mehr Gefallen gefunden und war auch sehr neugierig. Anderen Hunden begegnete sie immer vorsichtig, war aber nicht abgeneigt Kontakt mit ihnen aufzunehmen.
Ihr Lieblingsessen war Fleischwurst! Sie hat nie etwas angestellt, aber wenn ich Fleischwurst gekauft hatte ....... Einmal habe ich sie mit einem halben Kringel Fleischwurst zwischen den Pfoten in der Küche liegend vorgefunden. Die Fleischwurst hatte auf der Arbeitsplatte gelegen und ich hatte nur mal kurz unseren Besuch zur Haustür gebracht.
Pepsi hatte überhaupt kein schlechtes Gewissen. Sie hat so herzhaft in diese Wurst gebissen, daß ich es nicht über mich brachte, sie ihr noch wegzunehmen. Auch geschmierte Fleischwurstbrote hat sie stibitzt, wenn keiner hinsah, dabei war sie sonst überhaupt nicht verfressen und hat auch nichts anderes vom Tisch geklaut. Nun, es sei ihr gegönnt.
Eine Freundin hat mal über Pepsi gesagt, daß ihre Augen irgendwie "gebrochen" wirken.
Sie war so unterwürfig, daß man sich gar nicht vorstellen mag, was sie alles schon erlebt haben muß.
Man mußte sie allein schon deshalb einfach lieb haben und wir hoffen, daß sie in ihrer neuen Familie diese totale Unterwürfigkeit irgendwann ablegen kann und sich geborgen fühlt und ihr Leben genießen lernt.
Alles Gute liebe PEPSI (Janis)!!!!

PEPSI und ihr erster Freund in Deutschland
Seit Pfingsten ist JANIS (ehemals PEPSI) in ihrem zu Hause angekommen
Lassen wir die FOTOS sprechen....