"Zusammenkommen ist der Anfang. Zusammenhalten ist Fortschritt.
Zusammenarbeiten ist Erfolg."
(Henry Ford)

Das Lager der Hundesammlerin Rena:

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Dear Renate,

I have to inform you about some news regard to Rena, because I know that you are interesting a lot of her poor animals :

Summarizing:

Rena had a serious problem with the supplies of water in her property.

Because of some works in the central street, the water was cut!

Rena called me, in panic, and she explained to me that her animals suffer and they are in danger without water.

I called immediately the mayor of Rion, and after  I asked help from our group for the care of animals.

Eliza from our group  who is newscaster on TV with Christina called the Mayor of Patras and before evening  the water came!

After this fact, the heart of Rena softened and yesterday she spoke to me for a long time,

And she explained that she has another big problem.

On one side of her property the animals are exposed in sunlight the whole day, under 38-40oC+  and they suffer. En plus, she has big problem with the snakes that are found in the grasses.

So, I proposed to her to choose- her-  the persons she prefer from our company to go there, clean the area from grasses and other waste, whitewash,

and also let me find a craftsman who will make something good for shading.

The persons that Rena accept for beginning are : “ Christina, Themis, Angelos, Eliza, me and a  craftsman –Mr Ntinos-  who I know”,

and deal

“keep her promise to beloved Renate and let leave for adoptions  all animals is possible, little by little via  Renate and her team.”

She accepted everything and she told me that , now, she trust you and us.

I hope she will keep her promise for a long time…

So ,Yesterday evening I called meeting of our group, I asked help, we discussed and they accepted immediately go there the persons I report, on Weekend may be, and give some help.

Today I called Mr Ntinos, he will find time in his program and of course tell me after.

I am satisfied and also distressed until  we arrange all this.

Best regards, Much LOVE, Ada

 

Das Lager der Hundesammlerin Rena:

 

Vor 2 Jahren gingen gruselige Fotos durch den Tierschutzverteiler mit einem Hilferuf von Maria aus Patras -

 Marias Mail:

Hallo Petra.ich kan nur in Deutsch schreiben ,bitte wen ihr in der naehe seit kommt und helft von diesen Friedhof mit lebende Seelen die langsam sterben

manche kranke weck zu bringen ich koennte gestern ein davon zum TA bringen

 

 

haben die meisten hautkrankheiten Fiona ein Pudel ich schicke bilder von ihr der Ta sagte gestern abend es handelt um MITE SARKOPTES MAID Sie mussbehandelt werden ich habe fuer 2 Hunde Platz gefunden fuer Fiona und Larissa sie koennen dort bleiben bis sie ausgeheilt sind BITTE VERGISST SIE NICHT diese Hundesammlerin verkauft ihr grundstueck hat kein geld mehr und diese verwundete Koerper und Seelen muessen hilflos sterben lg Maria

ich kan nicht sehen wer auf bild 9 ist bitte schicke es mir da beckommst Du antwort LG MARIA

 

 

 

Rena hatte um Hilfe gebeten, weil ihr die Anzahl und die vielen Krankheiten der Hunde über den Kopf wuchsen.

In der ersten mail war von 38 Hunden die Rede, die alle in einem schrecklichen Zustand waren.

Eine Tierschutzkollegin aus Athen ist erst einmal hingefahren, um zu sehen, ob die Informationen aus den mails stimmten, oder ob jemand mit schlimmen Fotos nur Geld ziehen wollte.

Es stimmte nicht nur, sondern es wurde festgestellt, daß es sich nicht um 38 sondern mindestens um 8o Hunde handelte - später stellte es sich heraus, daß es so um die 12o waren.

Maria konnte bei ihrem ersten Besuch dort kaum die Füße auf den Boden bekommen vor lauter Hundegewusel.

Es lagen verendete Hunde und Skelette dort rum, die Hunde wateten im Dreck und  hatten sich zum großen Teil aufgegeben.

 

In der ersten Zeit haben wir vor allem Welpen, alte, kleine und kranke Hunde dort rausgeholt, denn es war schon Kannibalismus ausgebrochen, und für die Alten und Kranken war die Hilfe sehr, sehr dringend - einige habe es nicht geschafft, aber die meisten der Hunde konnten schnell tierärztlich versorgt und vermittelt werden.

Bei jedem Besuch fand Maria Hunde, die sie vorher nicht gesehen hatte: in dunklen Kammern, in Erdhöhlen, hinter Gittern.

Für Maria waren diese Besuche der Horror, denn Rena ist alkoholkrank und unberechenbar, sie beschimpfte Maria oft, bedrohte sie, dann war sie wieder zuckersüß, und Maria kam durch diese Besuche und Auseinandersetzungen

 

 

an ihre Grenzen und war immer wieder kurz vor einem Zusammenbruch. Dennoch ist sie immer wieder hingegangen der Hunde wegen.

 

 

 

Einige Hundeschicksale waren ganz besonders schlimm:

Hier die 12 Jahre alte Julia, die ihre Blindheit der Tatsache verdankt, daß Kinder ihr Farbspray in die Augen gesprüht haben, und die auf einem melonengrossen Tumor unter dem Bauch kaum liegen konnte.

Obwohl Rena Julia nicht rausgeben wollte, hat Maria sich durchgesetzt. Julia wurde erfolgreich operiert und nach Deutschland vermittelt, wo sie geliebt und behütet hoffentlich noch viele Jahre lebt.

Oder Fiona und Lariassa:

die beide so schlimm Sarkoptes-Milben hatten, daß sie fast kein Fell mehr hatten, nur noch eitrige Haut.

Die beiden haben sich ganz schnell erholt, und es kamen wunderschöne Hunde zum Vorschein, die ebenfalls gut vermittelt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor ungefähr einem Jahr fühlte Rena sich dann auf einmal belogen und betrogen, beleidigte Maria und schloß die Türen ihres Lagers für uns, so daß wir keinen Hund mehr bekamen.

 

 

Das Hundelager liegt auf einem Berg in der Nähe von Patras, vollkommen einsam, gesichert wie Fort Knox mit hohen Mauern, einem schweren Eisentor, und niemand kann dort hinein, wenn Rena es nicht will.

 

Rena wohnt in Patras und fährt - wie sie sagt - jeden Tag dorthin, um die Hunde zu versorgen, aber Maria hat oft gesehen, daß sie die Hunde maltraitiert.  Auf der anderen Seite sagt sie, die Hunde seien ihre Familie, die sie über alles liebt, und auch diese Seite ist auf eine ganz spezielle Weise wahr.

 

Nachdem nun keine Hunde mehr kamen, und Maria aufgrund eines tätlichen Angriffes und schwerer Beleidigungen nicht mehr zu Rena ging, haben die Tierschutzorganisationen, die auch dort geholfen haben, alle Fotos der Rena-Hunde von den Seiten genommen, aber wir wollten dies nicht, weil wir die Hunde nicht in Vergessenheit geraten lassen wollten. So mußten wir aber jedem Adoptionswilligen die besonderen Umstände erklären und sagen, daß wir zwar alles tun wollten, daß es aber sehr lange dauern könne, bis wir einen Weg gefunden hätten, den Fuß bei Rena wieder in die Tür zu bekommen.

Im Herbst 2oo9 hat Brigitte es versucht: sie hat sich ganz viele Gedanken gemacht, Geschenke für Rena ausgewählt und auf jede Weise versucht, Rena davon zu überzeugen, zumindest die Hunde rauszugeben, für die wir hier Familien hatten.

Leider hatte Rena wohl eine schlechte Phase, denn Brigitte wurde vor den Mauern des Lagers "abgefertigt", d. h. Rena hat ein paar Hunde zum Tor gezerrt, aber Brigitte mußte unverrichteter Dinge wieder abziehen 

Im Mai habe ich nun einen neuen Vorstoss gewagt, und - siehe - das Tor ging auf, ich durfte fotografieren, und Ada und ich haben gleich an diesem Tag eine Welpenfamilie ohne Mutter und zwei kleine Hündinnen - Eva und Sunday mitnehmen dürfen und bekamen die Zusage, Ivan und Wanda in den nächsten Tagen holen zu dürfen.

 

 

 

Weiterhin konnten wir der schwerkranken Lea helfen, indem wir von Rena die Erlaubnis bekamen, sie zu Eleni, der dortigen Tierärztin bringen zu dürfen. Das war ein ganz unverhoffter Erfolg!

Ich habe Rena als eine überdrehte Person kennen gelernt, die sicher auch ihre Geschichte hat, und der ich - zumindest an diesem Tag - abnehmen konnte, daß sie ihre Hunde liebt, die aber jedes Gefühl für die Realität verloren hat.

Wir begegnen Rena mit Respekt und folgen ihren Wünschen (z. B. akzeptiert sie nur Ada oder Adas Schwester als Flugbegleiterinnen für ihre Hunde), so daß sie keinen Grund hat, neuerlich anzunehmen, daß sie betrogen wird, und es sieht tatsächlich so aus, als ob wir weitere Hunde vermitteln dürfen.

Nach unserem Besuch dort hat Rena uns mitgenommen zu mehreren Futterstellen, die sie für die Streuner täglich bestückt, und sie hat uns eine kleine, bis auf's Skelett abgemagerte 6 Monate alte Hündin gezeigt, die auf einem Firmengelände an der Kette hing. Rena hat sie ohne Federlesens von der Kette geknipst, ins Auto gepackt, und wir haben sie sofort in die Pension gebracht.

 

 

Wir werden also auch in diesem Fall nur gemeinsam weiterkommen - das Zauberwort ( nicht nur im Tierschutz), denn wir sind alle EINS, auch wenn es uns manchmal schwer fällt, das zu akzeptieren.

 

 

Gemeinsam stark
 
Menschen sind so verschieden
wie die Kontinente auf denen sie leben
mit ihren eigenen Kulturen
Eigenarten, Wünschen, Hoffnungen und Zielen
 
Doch können alle zusammenfinden
voneinander lernen,
reicher werden an geistigem und kulturellem Gut
wenn wir uns annähern
 Anderssein akzeptieren,
als Bereicherung empfinden.
 
Neue, gemeinsame, größere Ziele
 können gesteckt und durchgeführt werden
die man allein nicht erreichen würde.
Die Gemeinsamkeit aber macht stärker
widerstandsfähiger, mutiger, ausdauernder
 spornt an - hilft manchmal
unmöglich scheinendes zu verwirklichen
                                                                                                                                             Evelyn Goßman

 

 

 

 

 

Konto:

"patrashunde" Renate Düser

Commerzbank Schleswig

BLZ: 21o 4oo 1o

Konto: 8244o22o2

IBAN: DE66 21o4 oo1o o824 4o22 o2

 Da wir noch kein Verein sind, sind wir derzeit noch nicht berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Patras Hunde    renate.dueser@t-online.de