Das Tierheim in Patras – warum einen Hund aus dem griechischen Tierheim? 

....ich habe keine Worte, wenn ich in ihre Gesichter schaue!

1995 gründeten Mitglieder der Universität den Tierschutzverein „The Society for the Support of the Animal Shelter of the University of Patras”.

Das Tierheim wurde 1996 erbaut und befindet sich auf dem Campus der Universität Patras in Griechenland. Das Tierheim, welches von Georgios Kokkinakis geleitet wird, befindet sich auf einem 4000 m2 großen Grundstück.

In den Zwingern befinden sich durchschnittlich vier Hunde.

Kranke Hunde werden von Tierärzten in Patras medizinisch versorgt und die Hunde werden dort kastriert.

...dieser Blick sagt ALLES :-(

...was haben die armen Tiere schon erlebt und was erleeben sie täglich neu?? 

Unsere Tierschützerin Maria hat schon vor einigen Jahren mit dem Tierheim zusammengearbeitet und für zahlreiche Hunde ein neues Zuhause gefunden und auch heute engagiert sie sich für die Patras-Hunde.

Tiere haben ein sehr geringes Ansehen bei einem Großteil der griechischen Bevölkerung.

Die Tierschützer vor Ort müssen gegen die alltäglich vorkommenden Vergiftungen, Tierquälerei und Ignoranz der Leute ankämpfen.

Es gibt unendlich viele Streuner die ständig extremen Gefahren ausgesetzt sind.

Die Menschen, die sich Hunde halten kastrieren diese nicht, so dass immer wieder neue Welpen geboren werden, die dann eben entsorgt werden müssen, bestenfalls im Tierheim, schlimmstenfalls im Müllcontainer.

In Griechenland ist es unüblich einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, weshalb die Hunde oftmals eine sehr lange Zeit, schlimmstenfalls ihr ganzes Leben in einem Zwinger des Tierheims verbringen.

Wird doch einmal ein Hund aus dem Tierheim geholt, so landet dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit als Wachhund an einer Kette und fristet dort den Rest seines Daseins, oder aber ein Jäger besorgt sich auf diese Weise einen billigen Jagdhund für eine Saison…

Hinzu kommt, dass das Tierheim zwar die Streuner vor den Gefahren  der Vergiftungen, des Verhungerns und dem Verkehrstod schützt, jedoch ist auch das Leben im Tierheim nicht sicher.

Da die Hunde auf engstem Raum mit vier bis fünf Artgenossen in einem Zwinger untergebracht sind, kommt es täglich zu Beißereien. Und auch für die ganz Kleinen herrscht dort ein täglicher Überlebenskampf, und viele schaffen es nicht…Um zumindest ein paar dieser armen Seelen zu einem neuen, glücklicheren Leben zu verhelfen, versuchen wir einige dieser Tierheimhunde und Streuner nach Deutschland zu vermitteln.

...so aufgeregt, sind die Fellnasen,  wenn Maria und Andrea in der Nähe sind!

Sehnsucht nach Streicheleinheiten....Sehnsucht nach liebevollen Worten

....sie wollen raus, sie wollen nicht eingesperrt sein!

Die Sehnsucht nach einer liebevollen Familie ist riesig!

...bei vielen Hunden macht sich Resignation bemerkbar

...viele Hunde geben sich auf!

...die Hunde, die noch nicht so lange im Tierheim sind, schauen neugierig, wenn Maria und Andrea zu Besuch kommen

...ihre Blicke sind traurig!

...so abgemagert sind viele Fellnasen im Tierheim - der tägliche Kampf auch ums FRESSEN....wird nicht von den schwachen Tieren gewonnen...

....sein Blick zeigt die pure Verzweiflung!

 

DANKE ANDREA UND MARIA - DANKE FÜR DIESEN BERICHT, DER UNS EINEN KLEINEN EINBLICK IN EURE ARBEIT GIBT.

DIESER BERICHT ZEIGT, DASS SICH DIE SITUATION FÜR DIE TIERE NUR GEMEINSAM VERÄNDERN LÄSST!!

 

 

 

 

Patras Hunde    renate.dueser@t-online.de